Deine Rente hat drei Schichten.Die meisten kennen nur eine.
Gesetzliche Rente, geförderte Vorsorge, freies Vermögen – erst zusammen ergeben sie eine Strategie. Ich zeige dir in Klartext, welche Schicht bei dir trägt, welche leer ist und was sich am 1. Januar 2027 für dich ändert.
Das Altersvorsorgedepot kommt. Und zwar mit Zulagen.
Bundestag und Bundesrat haben die Reform der geförderten privaten Altersvorsorge 2026 verabschiedet. Ab dem 1. Januar 2027 gibt es erstmals staatliche Förderung für ein Depot ohne Beitragsgarantie – also mit echter Aktienquote. Bis zu 540 € Grundzulage im Jahr, 300 € je Kind, dazu 200 € für alle unter 25.
Weil der Staat jede Schicht anders behandelt. In Schicht 1 bekommst du den Steuervorteil sofort, kommst aber bis zur Rente nicht ans Geld. In Schicht 2 legt jemand anderes etwas dazu – der Staat oder dein Arbeitgeber. In Schicht 3 gibt es nichts geschenkt, dafür volle Freiheit.
Wer nur eine Schicht nutzt, verschenkt entweder Förderung oder Beweglichkeit. Die Kunst ist die Reihenfolge – und die hängt von deinem Leben ab, nicht von einer Produkttabelle.
„Ich lege einfach in ETFs an. Altersvorsorge-Produkte sind mir zu teuer und zu unflexibel.“
Nachvollziehbar. Nur: Ein freies Depot ist bei Insolvenz nicht geschützt, und der Steuerhebel der Basisrente bleibt ungenutzt. Meist ist die Mischung besser als die Entscheidung.
Weil hier die teuersten Fehler passieren – und man sie erst 30 Jahre später merkt
Die Reihenfolge entscheidet, nicht das Produkt
Wer 300 € im Monat in Schicht 3 steckt und dabei 540 € Zulage in Schicht 2 liegen lässt, hat nicht schlecht angelegt – nur in der falschen Reihenfolge angefangen.
Nachgelagerte Besteuerung wird ständig unterschätzt
Eine Betriebsrente von 500 € ist im Alter keine 500 €. Steuern und Krankenkassenbeiträge gehen noch ab. Wer das nicht einrechnet, plant an der Realität vorbei.
2027 ändert sich die Spielregel
Zum ersten Mal gibt es staatliche Förderung ohne Beitragsgarantie. Das macht geförderte Vorsorge für junge Menschen erstmals wirklich attraktiv – und wirft bei jedem Riester-Vertrag die Frage nach dem Wechsel auf.
Wer nur ein Produkt kennt, findet nur ein Problem
Als unabhängiger Makler bin ich an keine Gesellschaft gebunden und hafte für meine Beratung. Das ist der Unterschied zum Vertreter einer einzelnen Versicherung.
So läuft es ab
Vier Schritte. Nach Schritt 1 kannst du jederzeit aufhören – dein Ergebnis behältst du trotzdem.
1
Vorsorge-Check
Acht Fragen, drei Minuten. Du siehst dein Schichten-Profil sofort – ohne dich einzutragen.
2
Ich rechne nach
Wenn du magst, schaue ich mir deine echten Verträge an. Kostenfrei, ohne Termindruck.
3
Wir sprechen 30 Minuten
Telefon oder Video. Ich erkläre, was ich gefunden habe – in normalem Deutsch.
4
Du entscheidest
Vielleicht ändert sich nichts. Vielleicht sparst du 200 € im Jahr. Beides ist ein gutes Ergebnis.
Mein Versprechen
Was du von mir erwarten kannst
Burak Bilgin, Unabhängiger Versicherungsmakler aus Osnabrück. Ich berate Menschen zur Altersvorsorge – am liebsten die, die vorher schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Ich rufe nicht dreimal an. Wenn du dich nicht meldest, war es das – ohne beleidigte Mails.
Klartext statt Fachchinesisch
Wenn ich etwas erkläre und du verstehst es nicht, liegt das an mir. Dann erkläre ich es anders.
Auch mal: lass es
Wenn dein bestehender Vertrag gut ist, sage ich das. Auch wenn ich daran nichts verdiene.
Ich bleibe da
Betreuung heißt bei mir: einmal im Jahr draufschauen, ob es noch passt. Nicht nur bei Abschluss.
Häufige Fragen
Was ist das Altersvorsorgedepot überhaupt?
Ein Depot für die Altersvorsorge, das ab dem 1. Januar 2027 staatlich gefördert wird – ohne Beitragsgarantie. Das ist der entscheidende Unterschied zu Riester: Weil kein Anbieter mehr garantieren muss, dass am Ende mindestens die Einzahlungen da sind, kann das Geld tatsächlich in Aktien angelegt werden. Dafür trägst du das Schwankungsrisiko selbst.
Lohnt sich das für mich mehr als ein normaler ETF-Sparplan?
Rein von der Rendite her hat das geförderte Depot einen Vorsprung, den ein freier Sparplan kaum aufholt: Zulagen sind sofortige Rendite. Bis zu 540 € Grundzulage und 300 € je Kind im Jahr bekommt man im freien Depot nicht. Der Preis dafür ist die Bindung – vor 65 kommst du nicht heran. Deshalb ist die ehrliche Antwort meistens: beides, in der richtigen Reihenfolge.
Soll ich meinen Riester-Vertrag kündigen und wechseln?
Bitte nicht vorschnell. Bestehende Riester-Verträge laufen unter den bisherigen Bedingungen weiter, ein Wechsel in die neue Förderung ist möglich, ohne dass du frühere Zulagen zurückzahlen musst. Ob sich der Wechsel lohnt, hängt an den Kosten deines Altvertrags, deinem Alter und der Garantie, die du dort hast. Das ist ein Fall zum Nachrechnen, nicht zum Pauschalisieren.
Ich bin selbstständig. Bekomme ich auch etwas davon?
Ja, und das ist neu. Selbstständige mit Einkünften aus Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit sind ab 2027 unmittelbar förderberechtigt. Bisher war die Riester-Förderung für viele Selbstständige verschlossen. Zusätzlich bleibt die Basisrente in Schicht 1 für Selbstständige der größte Steuerhebel.
Was kostet mich eine Beratung bei dir?
Nichts. Ich arbeite als Versicherungsmakler auf Provisionsbasis – bezahlt werde ich erst, wenn über mich ein Vertrag zustande kommt. Das Erstgespräch, die Analyse deiner bestehenden Verträge und alle Rechner auf dieser Seite sind kostenfrei. Wenn ich zu dem Ergebnis komme, dass du nichts ändern solltest, sage ich das auch.
Wie viel sollte ich überhaupt für die Rente zurücklegen?
Als grobe Richtschnur gilt: rund 80 % des letzten Nettoeinkommens braucht man im Ruhestand. Was die gesetzliche Rente davon abdeckt, kannst du im Rentenlücken-Rechner schätzen. Wichtiger als der perfekte Betrag ist aber, überhaupt anzufangen – und die Rate so zu wählen, dass du sie auch in einem schlechten Monat halten kannst.
Ist mein Geld im Altersvorsorgedepot sicher?
Sicher vor Anbieter-Insolvenz ja: Fondsanteile sind Sondervermögen und gehören dir, nicht der Bank. Sicher vor Kursschwankungen nein – genau das ist ja der Punkt beim Depot ohne Garantie. Deshalb ist es kein Produkt für die letzten fünf Jahre vor der Rente, sondern für die 20 Jahre davor.
Wann bekomme ich das Geld ausgezahlt?
Frühestens mit 65, unter bestimmten Bedingungen ab 62, spätestens mit 70. Du kannst zwischen einer lebenslangen Rente und einem Auszahlungsplan wählen, der mindestens bis zum 85. Lebensjahr laufen muss. Zu Beginn dürfen maximal 30 % auf einen Schlag ausgezahlt werden.
Berätst du auch außerhalb von Osnabrück?
Ja, bundesweit. Der Großteil läuft ohnehin per Telefon und Video – das spart dir Anfahrt und mir auch. Wenn du aus der Region kommst und lieber persönlich sprichst, geht das natürlich genauso.
Wie sieht deine Vorsorge in Wahrheit aus?
Der Vorsorge-Check zeigt dir in 3 Minuten, welche der drei Schichten bei dir trägt – und welche noch leer ist. Ohne Anmeldung, das Ergebnis siehst du sofort.